Lüttge-Garten

Gartenöffnung zur Rhododendrenblüte


An den Sonntagen 16. und 30. Mai wird der Garten mit Genehmigung des Fachamtes Stadtgrün des Bezirksamtes Eimsbüttel zur Rhododendrenblüte geöffnet.

Jeweils von 12 - 18 Uhr.

Es können max. 15 Besucher gleichzeitig in den Garten. Unter Einhaltung der AHA-Regeln: Maske und Abstand.

Es kann leider keine Bewirtung im Garten geben, auch keine Sitzgelegenheiten. Das letzte Jahr hat gezeigt, dass trotz der Einschränkungen kaum mit Wartezeiten am Eingang zu rechnen ist. Für Wartende gibt es Sitzgelegenheiten.

An den beiden Sonntagen wird unser Lüttge-Garten-Imker Günther Klenota Honig verkaufen. Die Künstlerin Claudia Hoffmann stellt sehr schöne Skulpturen im Garten aus (siehe Foto).

Dienstags ist der Garten bei schönem Wetter ab 16:00 geöffnet, wenn Vereinsmitglieder im Garten arbeiten. Ein Besuch ist unter Einhaltung der dann geltenden Vorschriften und der Abstandsregeln möglich. Eingang Ecke Schwübb/Hinter der Lieth. Achten Sie auch auf die Schilder am Zaun.


Neuerscheinung 2021: Das Buch über Gustav Lüttge


Anfang 2021 ist das Buch „Gärten sollen kein Geschwätz sein - Gustav Lüttge -Gartenkunst der Nachkriegsmoderne“ von Frank Pieter Hesse im Dölling und Galitz Verlag erschienen. In 8 Kapiteln beschreibt der ehemalige Leiter des Hamburger Denkmalschutzamtes in einer großen Werkmonografie die Verschränkung von Architektur und Gartenkunst.

448 Seiten, 640 historische und Farbabbildungen, Hardcover mit Fadenheftung und Lesebändchen, Format 21 x 26,8 cm

ISBN 10: 3-86218-132-4

ISBN 13: 978-3-86218-132-2

49.90 €, Januar 2021

Dazu schreibt der Verlag:

"Der Gegensatz von Gebautem und Gepflanztem, von Architektur und Vegetation war Leitmotiv des großen Gartenarchitekten Gustav Lüttge (1909 – 1968). Er gestaltete Privatgärten für Hamburger Bauherren wie Bucerius, Kühne, Reemtsma, Springer und Warburg. Für die IGA 1953 in Hamburg entwarf er den Alsterpark, sein wohl bekanntestes Werk, das bis heute von der Bevölkerung hoch geschätzt wird. Er entwarf die Wohngärten der von Richard Neutra geplanten Siedlungen in Quickborn und Walldorf, Grünanlagen für das Berliner Hansaviertel, für Schulen und Krankenhäuser, den Kurpark Mölln sowie ungewöhnlich modern gedachte Gedenkmale.

Diese erste Werkmonografie gibt einen umfassenden Einblick in Denken und Schaffen eines der wichtigsten Gartenarchitekten der Nachkriegszeit. Zahlreiche zeitgenössische Fotografien und Pläne insbesondere der Wohngärten veranschaulichen Lüttges Stilentwicklung. Ein kommentiertes und reich bebildertes Werkverzeichnis, wichtige Originaltexte sowie Stimmen von Zeitgenossen vervollständigen das Bild eines leidenschaftlichen Gärtners.

Der Autor Frank Pieter Hesse ist Architekt, Stadtplaner und Denkmalpfleger. Er leitete von 2006 bis 2013 das Hamburger Denkmalschutzamt. Seit langem beschäftigt er sich mit Gartengeschichte und Gartendenkmalpflege. Er vermittelte dem Hamburgischen Architekturarchiv den Werknachlass von Gustav Lüttge."

//dugverlag.de/isbn-3-86218-132-4

Gutachten fertiggestellt


Basis für die Zukunft des Lüttge-Gartens

Ende 2020 wurde ein „Denkmalgerechtes Pflege- und Entwicklungskonzept für den Lüttge-Garten“ durch Dr. Ringenberg von der EGL GmbH fertiggestellt. Damit sind die Grundlagen für die zukünftige Entwicklung dieses denkmalgeschützten Gartens festgeschrieben. Das Gutachten wurde zu großen Teilen mit Sondermitteln des Bezirksamtes HH-Eimsbüttel finanziert.