Lüttge-Garten

Aktivitäten bis Ende 2018


Die Anlage war viele Jahre ungepflegt und in Vergessenheit geraten. Wildwuchs, Überwachsungen und Schädlinge hatten ihr zugesetzt. Wege, Mauern und Fluchten waren zugewachsen oder nicht mehr erkennbar. Gestaltungselemente verfielen.

Im Jahr 2005/06 haben Mitglieder des Vereins erste Maßnahmen zur Sicherung des Bestandes vorgenommen: Rodung von Unkraut, Fällen von Bäumen, Abstützen von Rhododendren, Maßnahmen gegen Schädlinge u. a.. Der Bestand wurde erfasst und dokumentiert, der Garten kartografiert. Man korrigierte Eingriffe in die ursprüngliche Anlage, z. B. durch Entfernen eines später angelegten Zierteichs.

2006/07 wurden Gestaltungselemente freigelegt und ergänzt: ein gerader Weg, Ziegelpflastungen, die Lüttge-typischen „schwebenden“ Mäuerchen u. a.. 2008 konnten Pflanzen erstmals gegen Schädling geschützt bzw. abgestützt werden. Die Einzäunung wurde 2009/2010 dank eines Beitrages aus dem Zweckertrag des Lotteriesparens der HASPA erneuert. Mit Bezirkssondermitteln konnten 2009/2011 zahlreiche, teilweise nachgezüchtete Rhododendren nachgepflanzt werden. Inzwischen wurde der größte Teil der Pflanzen gekennzeichnet, so dass eine Identifizierung auch außerhalb der Blütezeit möglich ist. Dies wiederum dank eines Beitrages der HASPA.

2016 stellte die Bezirksversammlung Eimsbüttel Sondermittel zur Verfügung, um Sturmschäden an großen, alten Rhododendren zu beseitigen, einen geraden Weg und die Wasserspiegelfläche/ Vogeltränke zu erneuern.

2011 wurde der Garten in die Denkmalschutzliste Hamburgs aufgenommen.

Die Fotos zeigen Arbeiten aus diesen Jahren, z. B. Nachpflanzungen, Entfernen eines Fischteichs, Ausarbeiten überwachsener Stilelemente. Ein Großteil der Stilelemente (gerader Weg, Mäuerchen usw.) wurde später restauriert.